Vier ineinander verzahnte Baukörper auf einem plateauartig erhöhten Sockel sind in die Parklandschaft des künftigen Gries-Parks eingebettet und von einem zusammenhängenden Wiesenteppich umgeben. Die Siedlung ist über unterschiedlich ausgebildete Wegstränge in alle Richtungen mit dem Wohnumfeld verbunden. Der Hauptzugang führt von der Feldhofstrasse über eine breite Treppe mit angelagerter Rampe auf den plateauartig erhöhten Siedlungsplatz über der Einstellhalle. Blühende Strauchkissen in aufgesetzten Pflanzflächen bilden einen stimmungsvollen Filter zu den erdgeschossigen Wohnungen. Der zentrale Platzbereich ist freigehalten und bildet als vielfältig nutzbarer Platz die „soziale Mitte“ der Wohnsiedlung mit einem angelagerten Kleinkinderspielbereich. Die Aussenräume zum Familienzentrum und Gemeinschaftsraum sind den Räumen direkt zugeordnet auf der Parkebene angelegt und mit aufgelockerten Heckenbändern gefasst. Frei gestreute Parkbäume überspielen die offenen Parzellengrenzen und werden nahe an die Bauten herangeführt, was ein sinnliches Naturerlebnis in den Wohnungen evoziert.
Das Treppenhaus ist zentral im Inneren der Drei- und Vierspänner angeordnet, so dass die Wohnungen mittig über ein großes zentrales Entrée behalten werden. Von diesem zentralen Vorraum gelangt man in alle Räume: die öffentlicheren Zimmer, das Gäste-WC und in eine Vorzone, die die privateren Zimmer und meist auch das große Bad erschließt. Über eine breite Flügeltür betritt man vom Entree aus den Wohn- Essraum, der mit anliegender Küche und Loggia eine eigene Einheit bildet. Als Merkmal für diesen Wohnungstypus wiederholt sich die Raumfolge Wohnraum-Küche-Loggia in allen Wohnungen der Siedlung.
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Projektteam
Verantwortlicher Partner: Beat Rothen
