Das städtebauliche Leitbild schlägt ein collageartiges Ensemble aus verschiedenen Baukörpern vor. Auf diese Weise wird man verschiedenen Ansprüchen wie Schall und Gestaltungsplan gerecht und generiert eine grosse Reichhaltigkeit der Typologien.
Die grösste Schwierigkeit bei diesem Grundstück stellt die Nachbarschaft zur nördlich gelegenen Autobahn dar. Als erste Reaktion darauf ist eine lange Scheibe parallel zur Autobahn geplant. Dadurch wird der Schallschutz für weite Teile der Parzelle erreicht. In diesem Laubengangtypus ist südseitiges Wohnen, in den Zeilen Ost-West-Wohnen und in den Punktbauten allseitig orientiertes Wohnen konzipiert.
Durch die lockere Stellung der Baukörper hat die Mehrheit der Wohnungen Blickbeziehungen zum östlich gelegenen Park und zum siedlungsinternen Grünraum. Innerhalb der Siedlung ergeben sich differenzierte und abwechslungsreiche Durchblicke und Freiräume zwischen den Bauvolumen.
Eine spezielle Qualität für die Grundrissorganisation der Wohnungen bildet eine verglaste Loggia als privater Aussenraum. Diese generiert trotz wirtschaftlicher Wohnungsorganisation eine Grosszügigkeit und einen zusätzlichen Schallschutz.
Die Siedlung wird mit durchgefärbtem, hellem Verputz verkleidet. An jeweils einer Seite der insgesamt elf Baukörper soll eine die ganze Fassade umfassende Auszeichnung mit einer speziellen Farbigkeit stattfinden. Konkret ist hier der punktuelle Einsatz von sog. „Interferenzfarbe“ vorgesehen. Mit dem veränderten Standpunkt des Betrachters und je nach Lichteinfall wechselt sie fortwährend ihre Erscheinung - ein faszinierendes Changieren von Licht und Farbe entsteht.
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Projektteam
Verantwortlicher Partner: Beat Rothen
